Brexit: Auswirkungen auf die Supply Chain

„Es wird immer wahrscheinlicher, dass der lang erwartete Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am 1. Januar zu erheblichen Störungen in der Supply Chain und der Logistikbranche führen wird. Nachdem wir das Chaos gesehen haben, das bei der Schließung internationaler Grenzen zum ersten Höhepunkt der Covid-19-Pandemie entstand, müssen sich Unternehmen auf weitere Störungen im Jahr 2021 einstellen.

Um Resilienz und Flexibilität zu gewährleisten, müssen Unternehmen in der Lage sein, genau zu sehen, was in ihren Supply Chains vor sich geht. Hierfür ist Realtime Visibility unerlässlich. Durch die Integration von Transportmanagementsystemen, Lkw-Telematik und Kartendaten können blinde Flecken in Logistiknetzwerken beseitigt werden, so dass Unternehmen potenzielle Probleme, wie z. B. Lieferverzögerungen, frühzeitig erkennen und kostspielige Ausfälle in der Folgezeit verhindern können.

Mit Hilfe von KI-Technologie können Unternehmen in Echtzeit erkennen, welche Lkws an den Grenzen feststecken, und so schnell und gezielt reagieren. Dies kann auch durch prädiktive Analytik ergänzt werden, um eine effektivere Planung zu gewährleisten. Dies könnte die Staus an den europäischen Grenzen im Jahr 2021 deutlich verringern und sicherstellen, dass Verlader und Spediteure in der Lage sind, wichtige Ressourcen und Produkte dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden. Mit der richtigen Technologie und Infrastruktur werden Unternehmen besser in der Lage sein, den Brexit-Sturm in den kommenden Monaten und darüber hinaus zu überstehen.“

Das Vereinigte Königreich verlässt die EU.
Der Brexit kann zu enormen Störungen in der Supply Chain und der Logistik-Industrie in ganz Europa führen. Testläufe an der Grenze in Kent im November haben bereits zu 8km langen Staus geführt.
Schon im März konnten wir im Rahmen der COVID-19 Pandemie die Auswirkungen von geschlossenen Grenzen und verschärften Grenzkontrollen miterleben.

Als Reaktion auf die steigende Nachfrage von Unternehmen und Regierungsbehörden hat das Wiener Unternehmen Sixfold, Europas führende Plattform für Realtime Visibility, die kostenlose interaktive Karte aktualisiert und erweitert, die im Frühjahr erstmals vorgestellt wurde.

Die Karte liefert Echtzeit-Informationen über die Wartezeiten an den Grenzen, um Logistikunternehmen dabei zu helfen, das Chaos zu bewältigen. Sie wird unter anderem von der Europäischen Kommission und Zalando SE verwendet, um Grenzverzögerungen in Europa zu überwachen.

In den kommenden Tagen wird die Karte zudem die durchschnittlichen Frachtverbindungszeiten für die wichtigsten Häfen in Großbritannien und auf dem europäischen Festland anzuzeigen.

Quelle: www.rlyl.com

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