Eigenes Zentral- und Europahub für CargoLine in Niederaula

Die Stückgutkooperation CargoLine baut ein eigenes Hauptumschlaglager (Hub) im osthessischen Niederaula. Das rund 10.800 m² große Objekt mit 126 Toren wird die bislang baulich getrennten Zentral- und Europahubs der Kooperation ablösen, die der CargoLine-Gesellschafter John Spedition in Eichenzell bei Fulda betreibt. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2023 geplant.

„Wir verzeichnen seit Jahren ein kontinuierliches Sendungswachstum. Die räumlichen Kapazitäten unseres Gesellschafters und Hubdienstleisters John Spedition sind jedoch endlich und es gab für ihn in seiner Region keine Möglichkeit, ein passendes Grundstück für eine neue Anlage zu erwerben. Daher haben wir uns zum Bau eines neuen Hubs entschlossen, das aufgrund des vorhandenen Platzes mit uns wachsen kann und das wir selbst betreiben“, erklärt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

Die strategisch zukunftsweisende Entscheidung von CargoLine geht einher mit dem Ziel, durch Hinzunahme weiterer Partner das Netzwerk abzurunden und über das Tochterunternehmen Cargo Digital World (CDW) neue digitale Geschäftsmodelle in Form von Start-ups zu entwickeln. Letztere sollen den Logistikmarkt von Teil- und Komplettladungen über Seefracht bis hin zu Kontraktlogistik bereichern und für zusätzliches Sendungswachstum sorgen.

Der Neubaiu in Niederaula wird Zentral- und Europahub in einem Gebäude vereinen. „Damit lassen sich Hallen- und Hauptlaufprozesse optimieren und frühere Ankunftszeiten der Lkw in den Partnerdepots erzielen“, erklärt Uwe Heinbach, Projektleiter Hub. Der Experte für Planung, Organisation und Betrieb von Hauptumschlaglagern verstärkt seit Jahresanfang die Operative der Stückgutkooperation.

Auch die John Spedition werde von dem Umzug profitieren, betont man bei CargoLine. Sie gewinne in Eichenzell Platz für eigenes Wachstum. Die Nähe des zukünftigen Hauptumschlaglagers zum heutigen werde es vielen Mitarbeitenden ermöglichen, ihre bisherige Tätigkeit am neuen Hub-Standort fortzuführen. John Spedition war 1993 Gründungsgesellschafter der CargoLine und betreibt seit 1996 deren Zentralhub.

52 mittelständische Transport- und Logistikdienstleister bilden das Deutschland-Netz der CargoLine, das leistungsstarke internationale Partner ergänzen. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik sowie Seefracht. Im Jahr 2021 bewegte der Unternehmensverbund 13,5 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.450 Mitarbeitenden etwa 1,52 Mrd. Euro Umsatz.

www.cargoline.de

Translate »
error: