Eurogate entwickelt „CTW 2.0“ in Wilhelmshaven

Das Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) wird den Containerumschlag in den kommenden Jahren vom manuellen Betrieb auf ein automatisiertes System umstellen. Rund 150 Mio. Euro werden hierfür in den kommenden drei Jahren investiert. Die Umsetzung des Projekts startet im Jänner 2022.

„Wir rechnen mittelfristig mit einem deutlichen Umschlagswachstum in Wilhelmshaven. Damit sind für uns jetzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung des Terminals gegeben“, sagt Michael Blach, Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung von Eurogate.

Dabei geht es dem Unternehmen um mehr als nur die Einführung neuer Technik. Man will den ‚CTW 2.0‘ entwickeln – einen ausgebauten, erweiterten und leistungsstarken, automatisierten Terminal, dessen Organisation an die neuen Erfordernisse des Betriebs angepasst ist.

Im Rahmen des Automatisierungsvorhabens werden zunächst Ausbaumaßnahmen an der vorhandenen Infrastruktur vorangetrieben, darunter die Erhöhung der bestehenden acht Containerbrücken und die Asphaltierung noch unbefestigter Flächen im Norden des Terminals. Die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von zwei weiteren Containerbrücken ist für 2023 vorgesehen.

Michael Blach: „Automatisierung ist eine unaufhaltsame Entwicklung in der Branche, der wir uns stellen und die wir als Chance begreifen, unsere Kundenorientierung und unsere Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu steigern. Dadurch gewinnen wir an Umschlagsmenge, sichern somit Beschäftigung und schaffen neue, anspruchsvolle und zukunftsgewandte Arbeitsplätze.“

www.eurogate.de

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