FH OÖ – viadonau: REWWay feiert rundes Jubiläum

Nach einer Dekade Forschung und Bildung im Bereich Binnenschiff-Logistik zieht die Forschungkooperation REWWay Bilanz: 40 Konferenzbeiträge bei 31 Konferenzen in 14 Ländern, 7 Journalpublikationen, 20 abgeschlossene Forschungsprojekte, 16 abgeschlossene Masterarbeiten, 1 Dissertation und über 4.000 Teilnehmende bei Transport School Labs.

REWWay steht für „Research and Education in Inland Waterway Logistics” und wurde von viadonau und dem Logistikum der FH OÖ Campus Steyr ins Leben gerufen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts wurden zahlreiche Angebote entwickelt, um das Wissen rund um Logistik mit dem Binnenschiff der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dabei spielt die Internetplattform rewway.at eine zentrale Rolle: Lehrpersonal kann die aufbereiteten Lehrmittelpakete für den Unterricht nutzen, denn alle Inhalte der Plattform sind als Creative Commons lizenziert und dürfen somit verwendet und adaptiert werden. Es wird zudem auf Arbeitssuchende und Schüler zugegangen. In den sogenannten „Transport School Labs“ werden Informationen zu nachhaltigen Transporten auch durch spielerische Elemente vermittelt.

Die Freude am Lernen ist ein Eckpfeiler in den Transport School Labs, meint Forschungsprofessorin Dr. Lisa-Maria Putz-Egger: „Durch spielerische Elemente, die wir beispielsweise durch die Augmented Reality App ‚Logistify‘ einbringen, haben wir beobachtet, dass viel mehr Wissen in den Köpfen der Teilnehmenden verbleibt. Wir hoffen, dass wir so nachhaltig Bewusstsein für das Thema Binnenschifffahrt schaffen können und die künftige Generation an Arbeitskräften in der Logistik vermehrt auf umweltfreundlichere Verkehrsträger setzt“.

Für den Wasserstraßenbetreiber viadonau steht fest: „Die Stärkung der Binnenschifffahrt steckt in unserer DNA. Sowohl im Bereich der Bewusstseinsschaffung als auch bei der Grundlagenforschung gehen wir den gemeinsamen Weg mit den Expertinnen des Logistikums. Zehn Jahre Partnerschaft auf Augenhöhe machen uns stolz, dieses Engagement setzen wir auch in den kommenden Jahren fort“, so viadonau-Projektleiter Christoph Caspar.

www.viadonau.org

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