Hafen Triest bekommt ein neues Logistikzentrum

Die Bank-Austria-Mutter UniCredit finanziert mit dem italienischen Geldhaus BNL ein neues Logistikzentrum im Hafen von Triest. Auch die Ministerien für wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt, Infrastruktur und Verkehr, der Hafen von Triest, die Region Friaul Julisch Venetien und die Stadt Triest sind an dem Projekt beteiligt.

20 Mio. Euro stellen die beiden Banken für das Infrastrukturprojekt zur Verfügung. Umgesetzt wird es von der in Udine ansässigen Baugesellschaft ICOP, berichtet die Austria Presse Agentur.

Das neue Logistikzentrum ist Teil eines größeren Projekts, das die Sanierung von Industrie- und Hafengebieten und die Wiederherstellung des seit Jahren brachliegenden Gebiets um das Stahlwerk vorsieht. Geplant sind ein Eisenbahnknotenpunkt, die Erweiterung des Hafenkais, eine Abfallentsorgungsanlage und eine Autobahnanschlussstelle.

Im größten Hafen Italiens ist auch die Sanierung der ehemaligen Ölraffinerie „Aquila“ geplant. Sie soll in ein Multifunktionsterminal für Container auf einem 650 Meter langen Kai, an dem zwei Schiffe gleichzeitig anlegen können, umgestaltet werden. Vorgesehen ist auch die Anbindung an das Eisenbahnnetz durch den wiederherzustellenden Bahnhof „Aquilinia“.

Realisiert wird das Projekt von der ungarischen Gesellschaft „Adria Port“. Für die Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro vorgesehen. Weitere 45 Mio. Euro kommen aus dem EU-Wiederaufbauplan. Für die 60-jährige staatliche Konzession haben die Ungarn etwa 30 Mio. Euro ausgegeben. Vorgesehen ist auch der Einsatz von Elektrofahrzeugen und die Installation von Photovoltaik-Anlagen.

www.porto.trieste.it

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