HHLA – Metrans: Deutliches Wachstum in der DACH-Region

Das Segment Intermodal der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres einen leichten Mengenanstieg. Der Containertransport erhöhte sich insgesamt um 0,9 Prozent auf 1,27 Mio. TEU (im Vorjahr: 1,25 Mio. TEU). Die Bahntransporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 1,05 Mio. TEU (im Vorjahr: 1,02 Mio. TEU).

Getragen wurde diese Entwicklung von einem moderaten Wachstum bei den Verkehren mit den norddeutschen Seehäfen sowie einem starken Anstieg in den polnischen Verkehren und einem deutlichen Anstieg in der DACH-Region. Die Transporte mit den adriatischen Seehäfen blieben hingegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Auch die Straßentransporte verzeichneten einen deutlichen Rückgang um 9,4 Prozent auf 211 Tsd. TEU (im Vorjahr: 233 Tsd. TEU).

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 12,6 Prozent auf 431,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 383,2 Mio. Euro). Hintergrund hierfür waren der weiter gestiegene Bahnanteil am Gesamtaufkommen der HHLA-Intermodaltransporte von 81,4 Prozent auf 83,3 Prozent sowie temporäre Preiszuschläge im Bahntransport, die zur anteiligen Kompensation der stark gestiegenen Energiepreise erforderlich waren.

Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich im Mitteilungszeitraum auf 64,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 79,5 Mio. Euro) und sank somit um 19,5 Prozent. Die EBIT-Marge ging um 6,0 Prozentpunkte auf 14,8 Prozent (im Vorjahr: 20,8 Prozent) zurück. Ursächlich für die dafür waren vor allem operative Beeinträchtigungen durch anhaltende Störungen in den Lieferketten sowie stark gestiegene Energiekosten, die erst zeitversetzt an den Markt weitergegeben werden konnten. Das Vorjahresquartal war zudem durch eine rückwirkend gewährte höhere Trassenpreisförderung in Höhe von 11 Mio. Euro positiv beeinflusst.

www.hhla.de

Quelle: OEVZ

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