Land Bremen beschließt Investition in Kalihafen

Der Bremer Industriehafen ist eine bedeutende Logistikeinrichtung. Hier konzentriert sich rund die Hälfte des stadtbremischen Seegüterumschlages.

Die insgesamt sieben Hafenbecken können von Frachtschiffen aller Art angelaufen werden. Rund 50 ansässige Umschlag- und Logistikbetriebe sowie Unternehmen des industriellen Gewerbes sorgen für die Produktion, Lagerung, Verarbeitung, den Umschlag und den land- und wasserseitigen Weitertransport der Güter.

Ein Hafenareal des Industriehafens ist der sogenannte Kalihafen, dessen Anlagen in einzelnen Bereichen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Hafeninfrastruktur entspricht. Um dem zu begegnen, hat der Senat in der Sitzung 23. August der Weiterentwicklung des Kalihafens zugestimmt.

Dazu sagt die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: „Wir bekennen uns eindeutig zum Hafenstandort Bremen-Stadt und investieren in die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Der Neubau einer auch zur Verladung großer und schwerer Komponenten geeigneten Kaje für Großraum- und Schwertransporte schafft in Bremen zusätzliche Möglichkeiten zur Verlagerung von Transporten von der Straße auf das Schiff.“

Hiermit und mit der Vertiefung der Liegewanne im Kalihafen gibt der Senat ein wichtiges Signal zur Stärkung der Hafenanlagen in Bremen-Stadt und sorgt dafür, dass der über 100 Jahre alte Industriehafen mit dem Kalihafen weiterhin eine hafenwirtschaftliche Bedeutung und eine langfristige Perspektive hat. „Ich freue mich, dass die technischen Voruntersuchungen abgeschlossen sind, so dass das Vorhaben jetzt umgesetzt werden kann“, sagt Claudia Schilling.

www.senatspressestelle.bremen.de

 

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