ÖBB machen Tempo beim Zollfreikorridor nach Kärnten

Um Gütertransporte auf die Schiene zu verlagern und den Wirtschaftsstandort Kärnten noch attraktiver zu machen, wollen die ÖBB in enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten das Logistik Center Austria Süd (LCA-Süd) in Fürnitz stärken. Dafür soll ein Schienen-Zollfreikorridor zwischen Triest und Fürnitz etabliert werden.

„Ich freue mich, dass wir nun unsere Kooperation vertiefen und gemeinsam an einer innovativen und effizienten Lösung für die Wirtschaft Kärntens und für den Klimaschutz arbeiten. Auf diese Art wollen wir die steigenden Gütermengen, die mit dem Schiff in Triest ankommen, künftig unmittelbar auf die Schiene verlagern“, sagt ÖBB CEO Andreas Matthä.

Der Schienen-Zollfreikorridor soll zukünftig den Hafen Triest entlasten. Teile der ankommenden Güter können am Hafen direkt auf die Bahn verladen und umgehend zum LCA-Süd nach Villach transportiert werden. Hier besteht die Möglichkeit für die Verzollung, Zwischenlagerung und den Weitertransport der Fracht. Der Großteil der Güter, die am Hafen Triest umgeschlagen werden, ist für die Länder Österreich, Deutschland, Ungarn und Tschechien bestimmt.

Zusätzlich zur Attraktivierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des LCA-Süd steigt durch die Kooperation die Wertschöpfung in der Region. Neben der Verzollung stehen im LCA-Süd auch value-adding Services wie u.a. Reparatur von Waggons und Containern bereit-

Die große Herausforderung für die Zollabwicklung auf Wirtschafts- wie Zollseite liegt darin, den Workflow mehrerer verschiedener Mitspieler aufeinander abzustimmen. Damit wird sowohl ein  durchgängiger flüssiger Transport und Verfahrensablauf als auch die Einhaltung der im internationalen Handel erforderlichen Regeln gewährleistet.

www.adriafer.com; www.oebb.at

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